Annika Flaßkamp neue FLVW-Assistentin für Vereinsentwicklung

Sie eint die Liebe zum Amateurfußball: Zum Sextett, das sich künftig um die Vereinsentwicklung im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) kümmert, gehört auch die Lippstädterin Annika Flaßkamp.

Die 27-Jährige ist in ihrer Freizeit seit über 17 Jahren selbst am Ball aktiv und wird nun auch in ihrem Job in den Vereinsheimen zu Besuch sein. Doch wie können die Vereine in der Region künftig davon profitieren? Die Fußballkreise Soest und Lippstadt gehören nun zu den wenigen Kreisen in Westfalen, die über eine solche Assistenz verfügen.

Der DFB fördert das Projekt seit mehreren Jahren und stellt landesweit Fördermittel zur Besetzung der „Clubberater“-Stellen zur Verfügung. Der FLVW und die zuständigen Kreise Lippstadt und Soest stocken diese Förderung in diesem Fall auf, sodass eine Teilzeitstelle entstanden ist und für die Vereine keinerlei Kosten für die Vereinsbesuche entstehen.

„Meine Aufgabe wird es sein, die Vereine da zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen. Das kann von der Beantragung von Fördermitteln, vor allem im Hinblick auf die Energiekrise, über die Gewinnung von Ehrenamtlichen bis hin zur Satzungsänderung gehen.“ Dafür vermittelt Annika Flaßkamp künftig zwischen den Vereinen einerseits und dem FLVW und dem DFB, aber auch dem Kreissportbund und dem Landessportbund andererseits.

Beratungsangebote, Informationen zu Veranstaltungen und weitere Serviceangebote sollen in den Vereinen bekannter gemacht werden und je nach Bedarf angeboten werden. Die einzige weibliche Vereinsassistentin in Westfalen ist bei ihrer Tätigkeit also sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinsvertretern und Vorsitzenden angewiesen.

„Ich freue mich über jeden Verein, der Kontakt zu mir aufnimmt und bin gespannt, welche Herausforderungen mich erwarten“, sagt die Lippstädterin, die zudem im ständigen Austausch mit den Kreisvorständen steht.

Die beiden Vorsitzenden für Kreis- und Vereinsentwicklung Jana Zimmermann (Lippstadt) und Ingo Bankamp (Soest) sind sich einig: „Wir wollen das Projekt in unseren Kreisen testen und sind gespannt, wie die Vereine unsere Investition annehmen. Schließlich möchten wir den Vereinen etwas zurückgeben und hoffen nun auf großes Interesse.“

Quelle: Tageszeitung Der Patriot vom 11.10.2022