Quelle: DFL Stiftung
Mit dem Fördertopf „Bewegung. Begegnung. Zukunft.“ fördert die DFL Stiftung Projekte, die Begegnungen durch den Sport ermöglichen.
Jedes Jahr vergibt die DFL Stiftung über eine Ausschreibung Fördermittel mit wechselnden Themenschwerpunkten, um gezielt aktuelle gesellschaftliche Bedarfe zu adressieren und das bestehende Förderengagement zu ergänzen. 2026 soll der Fördertopf „Bewegung. Begegnung. Zukunft.” dazu beitragen, das gesellschaftliche Miteinander in bewegten Zeiten zu stärken.
Dabei liegt der Fokus auf Initiativen, die durch den Sport neue Begegnungsräume für junge Menschen schaffen und ihnen so Austausch mit Personen ermöglichen, mit denen sie im Alltag weniger Berührungspunkte haben – sei es zwischen Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderungen oder Personen mit unterschiedlichen Bildungsbezügen und aus verschiedenen Stadtteilen. Die Ausschreibung richtet sich an gemeinnützige Organisationen und Projekte in Deutschland. Anträge können bis zum 1. März 2026 über das Förderportal der DFL Stiftung eingereicht werden, die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 7.500,00 €.
Soziale Bindungen durch Sport stärken
Hochwertige Sport- und Bewegungsprojekte schaffen Raum für Zugehörigkeit, Vertrauen und Anerkennung und bieten das Potenzial, Teamgeist und Miteinander zu fördern. Innerhalb vieler Sportangebote kommen Menschen zusammen, die aus demselben sozialen Umfeld kommen, im gleichen Alter sind oder einen ähnlichen kulturellen Background mitbringen – und über den Sport ihre Beziehungen festigen. Diese Beziehungsarbeit ist wichtig, lässt jedoch weitere Potenziale ungenutzt. Mit dem aktuellen Fördertopf setzte die DFL Stiftung bewusst den Impuls, Menschen und Gruppen im Sportkontext zusammenzubringen, die auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten haben. So sollen neue Begegnungsräume und neue Verbindungen für die Zukunft geschaffen werden.Beispiele für förderfähige Projekte
Angebote für Alt und Jung
- Kindergärten und Altenwohnanlagen richten eine wöchentliche, gemeinsame Turnstunde für Alt und Jung mit anschließender Möglichkeit zum Austausch ein.
- Kinder als Experten: Junge Menschen lassen Ältere an ihrer Lebenswelt teilhaben und leiten beispielsweise Sport-/Tanz-/Bewegungsstunden für Ältere an.
- Im Rahmen eines Generationen-Sportfests treten Kinder, Jugendliche und ältere Menschen gemeinsam in gemischten Teams an, um voneinander zu lernen und Vorurteile abzubauen.
- Ein mehrtägiges Sportcamp, bei dem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam verschiedene Sportarten ausprobieren, Teamgeist erleben und voneinander lernen.
- Entwicklung und Durchführung eines inklusiven Bewegungsparcours, der von allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen – genutzt wird.
- Direkte Ansprache von jungen Menschen mit und ohne Behinderung, die erstmals miteinander Sport treiben.
- (Sport-) Bildungsfahrt für junge Menschen aus Stadtteilen mit unterschiedlichen sozioökonomischen Voraussetzungen
- Ein Fußball- oder Basketballturnier, bei dem Teams stadtteilübergreifend zusammenkommen, um gemeinsam zu spielen und sich darüber hinaus kennenzulernen.
- Ein Sportprojekt speziell für Mädchen aus unterschiedlichen sozialen Lebenslagen, das Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit fördert und damit positive Zukunftsperspektiven erschließt.
- Ein Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte, bei dem Sport als Brücke zur Sprachförderung und Integration genutzt wird.
- Bestehende Sportangebote einer lokalen Sporthalle werden gezielt für neue Zielgruppen geöffnet, um dabei soziale Durchmischung sowie interkulturellen Austausch zu fördern.