SuS Bad Westernkotten WEISSENBURG Kreispokalsieger 2018/2019

Mit einem 5:2 Erfolg über den TuS Warstein (Kreisliga A) sichterte sich der SuS Bad Westernkotten (Landesliga) den WEISSENBURG Kreispokal 2018/2019.

Oestereiden – 45 Minuten lang ließ der Landesligist seine Muskeln spielen. Trainer Mark Meinhardt hatte im Vorfeld gefordert, „dass wir die Favoritenrolle annehmen und sie auf dem Platz umsetzen müssen“. Und genau das taten die in Grau gekleideten Westernkötter. Allerdings mussten zunächst zwei Standard-Situationen herhalten, um in Führung zu gehen. Beim 0:1 (13.) liefen die Warsteiner in einen Konter, am Ende des Angriffs wusste Armando Castiglione den auffälligen Matthäus Jedrzejczyk im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen. Ardian Jevric verwandelte den fälligen Elfmeter abgebrüht zum 1:0 aus Sicht des Favoriten. Tor Nummer zwei, nur kurze Zeit später (25.), fiel nach einer Ecke von der linken Seite: Wieder war Matthäus Jedrzejczyk der Ausgangspunkt. Am zweiten Pfosten nickte der völlig freistehende Daniel Janetzky ein. Schon früh zeichnete sich also der Sieg des Landesligisten ab.

Warstein reagierte auf den Rückstand mit einem Personalwechsel: Der gegen Jedrzejczyk überforderte Christian Korsch machte Platz für Kai Menke (musste später wegen Oberschenkelverletzung wieder ausgewechselt werden). Doch auch diese Umstellung in der Warsteiner Hintermannschaft – Nick Freis übernahm nun den Posten von Korsch hinten Rechts – brachte zunächst nicht die erhoffte Stabilität. Im Gegenteil: Westernkotten wirbelte munter weiter. Per Direktabnahme erhöhte Ardian Jevric, Ex-Leistungsträger beim SV Lippstadt, auf 0:3 (38.). Und es wurde noch bitterer für Warstein vor der Pause: Der Belecker Benedikt Heppe umkurvte drei Gegenspieler und knallte das Leder unhaltbar für TuS-Keeper Schmidt mit Links unter die Latte – 0:4 (44.). Eine wahre Machtdemonstration des SuS Bad Westernkotten, der laut Trainer Meinhardt in dieser Saison „nicht immer ganz auf der Höhe war“.

Im zweiten Durchgang, und im Gefühl des sicheren Sieges, schalteten die Badeortler dann zwei Gänge zurück. Warstein kam durch Elias Mbamba zum Anschluss (77.), auf der Gegenseite markierte Björn Traufetter nach indirektem Freistoß das 1:5 (82.). Der eingewechselte Sebastian Siepe sorgte aus dem Gewühl heraus für den Schlusspunkt vor gut 200 Zuschauern in Oestereiden (90.).

Warsteins Trainer Luigi Brusciano bilanzierte: „Die beiden Standard-Tore haben uns das Genick gebrochen. Kompliment dennoch an die Mannschaft, dass sie sich nach dem 0:4 nicht abschlachten lassen hat.“ Westernkottens Mark Meinhardt sagte: „Ziel war es, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Das ist uns eine Halbzeit lang herausragend gut gelungen.“

TuS: Schmidt, Korsch (29. Menke/60. Siepe), Castiglione, Mbamba, Freis, Fichera (76. Fegler), Kaiser, Schilder, Severin, Pfeiffer, Clasen
SuS: Bauer, Diermann (69. Neumann), Schneider, Janetzky (83. Miller), Jedrzejczyk, Traufetter, Mattina, Heppe, Pieprzka (73. Salido Cobas), Klaus, Jevric

Text Quelle: Tageszeitung Der Patriot