SG Ehringhausen überrollt SV im Finale 7:0

Unterm Strich war das AH-Kreispokalfinale ein ungleiches Kräftemessen. Gegen die auf zahlreichen Positionen jünger besetzte Mannschaft der SG Ehringhausen/Langeneicke musste der SV Lippstadt schnell erkennen, dass er an diesem Abend chancenlos war. Schon zur Pause war dieses Finale vor etwa 180 Zuschauern in der Liebelt-Arena entschieden, denn zu diesem Zeitpunkt führte die SG bereits mit 6:0.

Weissenburg AH-Kreispokal

Finale

SG Ehringhausen/Langeneicke – SV Lippstadt 7:0 (6:0)

Lippstadt – Die mit einem Sonderbus angereisten Anhänger der SG hatten es sich im Tribünenblock A gerade gemütlich gemacht, da schepperte es auch schon im Lippstädter Kasten. Führer hatte für die frühe Führung der Spielgemeinschaft gesorgt. Dieser Treffer war das Startsignal für einen einzigen Sturmlauf der SG, die in fast allen Szenen immer einen Schritt schneller war als der Gegner. Nachdem Ronstedt mit einem Elfmeter an SV-Keeper Bruns scheiterte (14.), war eine Minute später Christopher Köthemann nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 2:0.

Immer wenn die SG ihre Offensivkräfte auf die Reise schickte, konnte der SV nur schwer folgen, was bei dem Altersunterschied aber nicht überraschend war. Nachdem der Lippstädter Cirivello bei einem Lattenschuss Pech hatte, drehte im Anschluss die SG wieder auf. Dabei führte das stets gleiche Strickmuster zum Erfolg. Mit langen Bällen wurde die SV-Abwehr ausgehebelt und vor der Pause schraubten Lehmenkühler (20.) Ronstedt (25.), Polder (27.) und Christopher Köthemann (32.) das Ergebnis noch auf 6:0.

„Langweilig!“ schallte es schon aus dem Fanblock der SG angesichts der Überlegenheit von Polder und Co. Nach dem Seitenwechsel schaltete die Spielgemeinschaft im Gefühl des sicheren Sieges gleich mehrere Gänge zurück. Ein Ehrentreffer war dem SV dennoch nicht vergönnt. Dafür markierte Polder nach einem Geschenk von Lippstadts Torwart Bruns noch den 7:0-Endstand (50.).

Aus den Händen von Pokalspielleiter Rogozinski nahm dann bei der Siegerehrung SG-Kapitän Sure den neuen Wanderpokal in Empfang. Zudem hat sich die SG mit diesem Sieg für den Westfalencup qualifiziert.

Nicht unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle, dass das Endspiel sehr fair verlief und so auch Schiedsrichter Rettler einen insgesamt entspannten Pokalabend verlebte.

 

Quelle: Tageszeitung Der Patriot